SPEEDtime

  • Farben und Preise
    • Image

    Kompromisslos aerodynamisch: kein Helm liefert derzeit auf flachen Kurz- und Langstrecken (Zeitfahren, Triathlon) bessere Zeiten.

    • SPEEDtime Art.Nr: 1500
    • 400 €
    • Größen: 55-61 cm = Uni
  • EIGENSCHAFTEN
    Spirit-6 Crystal | Casco Helme
  • VIDEO

    CASCO SPEEDairo and SPEEDtime

    CASCO MyStyle - Fahrradhelme (bike helmets)

    Rédac TRIMAX

  • Video-Gebrauchsanleitungen

    AirFit / Disk Fit Vario - Ausbau + Einbau (disassembly + assembly)

    CASCO MyStyle - Streifen wechseln (change stripes)

    Visier - SPEEDmask - Ausbau (Disassembly)

    Visier - SPEEDmask - richtig öffnen (lift up properly)

    CASCO Loc - Richtig Einstellen (How to operate)

    Disc Fit Vario - richtig einstellen (how to operate)

    Visier - SPEEDmask - Einbau (Assembly)

  • Norm

    Prüfnormen und Zulassung

    Der hier abgebildete Helm ist ein Sicherheitsprodukt aus dem Hause CASCO und wird nach strengen Qualitätskontrollen in unserem familieneigenen Werk in Europa gefertigt.
    Bitte benutzen Sie den Helm ausschließlich für die gemäß der im Helm vermerkten Sicherheitsnorm zugelassenen Sportarten und Einsatzbereiche und beachten Sie die spezifischen Bestimmungen für Ihr Land. Bitte lesen Sie sorgfältig die Gebrauchsanweisung. Ein falscher Umgang mit dem Helm kann zu ernsthaften Verletzungen oder gar zum Tode führen. Verwenden Sie den Helm nicht mehr, wenn Sie den Verdacht haben, der Helm könnte beschädigt sein, dies gilt vor allem dann, wenn der Helm einem Schlag ausgesetzt war. Der Helmträger ist für sein Handeln eigenverantwortlich. CASCO International GmbH übernimmt keinerlei Verantwortung für einen nicht sachgerechten Umgang mit dem Helm.
    Bitte beachten Sie, dass in unterschiedlichen Ländern und Sportarten unterschiedliche Sicherheitsbestimmungen gelten können. Es ist Ihre Verantwortlichkeit, diese spezifischen Bestimmungen zu prüfen und sich sowohl bei Kauf als auch Verkauf danach zu richten.

    Erfüllt die europäische Regelung

    EN 1078

    Fahrradhelm-, Rollerskate- und Skateboardnorm

    CASCO SPEEDtime mit CPSC USA-Norm

    Alternativ ist ein Helm mit CPSC Fahrradhelmnorm (USA) erhältlich. Die Produktion dieser Variante erfolgt ebenfalls nach ISO Norm.

    SSPEEDtime US Art. Nr.: 04.1500.U US

  • ZUBEHÖR
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    SPEEDtime
    Silber Fullcut/Shortcut
    Art. Nr: 5018/5019
    149,95 €
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    Streifen jede Farbe/Größe
    9,95 €
    Streifen mit cyrstals from Swarovski®
    79,90 €
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    Helm-Reiniger / Helm-Erfrischer
    je 100 ml Spray
    Art.Nr: 02.4001.10 / 02.4002.10
    9,95 €
  • TESTS
    • TRIATHLON.DE 1/2015
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      TRIATHLON.DE 1/2015

      Casco SPEEDtime: Zeitfahrhelm wie vom anderen Stern
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      von Christine Waitz
      Wir schreiben das Jahr 2015. Auch die Welt der Zeitfahrer ist mittlerweile rund – anstatt tropfenförmig. Zumindest was ihre Kopfbedeckungen angeht. Und dennoch passt sich der Casco SPEEDtime nicht recht in diese Welt ein. Wie vom anderen Stern wirkt der Aerohelm. Und auch im triathlon.de Test zeigt sich: Mit dieser Kopfbedeckung ist man für den Kampf gerüstet. Wo ist unser Laserschwert – pardon, Zeitfahrrad?
      Das riesige, verspiegelte Visier dominiert das Aussehen des SPEEDtime. Von Ohr zu Ohr zieht es sich um den Kopf, von Nasenrücken bis Haaransatz versteckt es fast das gesamte Gesicht des Fahrers. Die Helmschale ist vorderseitig komplett geschlossen, lediglich eine trapezförmige, kleine Plastikabdeckung an der Stirn verrät, dass hier, wenn es heiß her geht, für zusätzliche Luftzufuhr gesorgt werden kann. Für das Groß der Belüftung müssen die lamellenförmigen Luftschlitze herhalten, die sich im Bereich des Hinterkopfes über den fast runden Helm ziehen. Ob das ausreicht? Der Test wird es zeigen.
      Einzig weiteres dominantes Element sind die elastischen roten Kordeln, die sich über den Helm nach hinten ziehen. Diese sollen den Luftstrom möglichst aerodynamisch am Kopf vorbei leiten.

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      Positionskämpfe der wichtigen Art
      Apropos Luftstrom. Klar dürfte sein, dass im Vergleich zu früheren, tropfenförmigen Helmmodellen die Kopfposition des Fahrers eine geringere Rolle spielt. Egal in welcher Position, der SPEEDtime bietet immer ähnliche Angriffsfläche. Weder Helmspitze stehen bei Kopfdrehung oder kurzem Entspannen der Nackenmuskulatur im Wind, noch Haarpracht, Ohren oder Großteil des Gesichts. Der Casco ist im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache und erlaubt sich auf die Positionskämpfe mit der Konkurrenz zu konzentrieren. Den absoluten Überblick über die aktuelle Konkurrenzsituation bietet das immense Sichtfeld, dass das große Visier zulässt.
      Durchdachte Details
      Die Konstruktion des Kopfschutzes ist jedoch nicht nur im Äußeren zukunftsweisend. Auch die Details erweisen sich bei genauerem Hinsehen, und vor allem beim Tragen, als durchdacht.
      Wohl wichtigstes Element: Der Sitz. Zugegeben, an Platzangst darf man beim ersten Aufsetzen nicht leiden, stülpt sich der Helm doch gefühlt über den gesamten Kopf. Dennoch: das Gefühl von Enge ist schnell verflogen. Ein dünnes Stoffnetz, das sich im Inneren über die Oberseite des Helmes aufspannt, sorgt sofort für ein angenehm leichtes Tragegefühl. Durch das Netz berührt der Kopf die Helmschale nicht. Stattdessen ist etwas Luft zwischen Schädel und Helmoberseite.
      Vielleicht ist das ein Grund, warum wir auch in Aktion nicht das Gefühl hatten, es mangele an Ventilation. Trotz geschlossener, optionaler Belüftung durch die Trapezöffnung, war auch eine Tempofahrt mit kühlem Kopf möglich.
      Ebenso hielt das Visier dem Belastungstest stand. Kein Beschlagen, kein unangenehmes Verrutschen, wie bei manch leichter hochklappbaren Varianten, kein Druck des Nasensteges. Insgesamt fühlt sich der 325 Gramm schwere Helm damit äußerst leicht und angenehm an.
      Ein weiteres erwähnenswertes Detail ist die Riemenkonstruktion mit dem Helmverschluss. Nicht nur ist das komplette System einfach und schnell auf die individuelle Kopfform einstellbar und sorgt durch seinen guten Sitz für Sicherheit. Auch zeigt sich der Helmverschluss nach etwas Eingewöhnung als sehr angenehm und praktisch. So braucht es zwar beim Schließen etwas Übung – der kleine Haken zum Verschluss muss die Öse am anderen Riemenende im Eifer erst einmal finden – doch das Öffnen klappt mit einem kleinen, gezielten Ruck am trotz seiner kleinen Größe gut ertastbaren Bändchen blitzschnell.
      In der Zukunft scheint es jedoch nicht zu geben…
      … Hektik in der Wechselzone. Nicht nur das Schließen des Helmes mag vorher wohl geübt sein. Auch das Aufsetzen der Schale geht nur mit Übung in wettbewerbsfähigem Tempo. Das dünne Visier wirkt zu Beginn so filigran, dass man den gesamten Helm eigentlich nur mit äußerster Vorsicht anfassen möchte.
      … Brillenträger. Wer auf eine optische Brille angewiesen ist und im Rennen nicht auf Kontaktlinsen setzen möchte, der wird mit dem SPEEDtime Schwierigkeiten haben. Dadurch, dass sich das Visier so eng an das Gesicht schmiegt, haben wir es nicht geschafft eine Brille darunter zu bekommen.
      … Rennen bei nicht optimalem Wetter. Leider war uns ein Test bei extremer Hitze oder Regenwetter jahreszeitbedingt nicht möglich. Was uns jedoch auffiel ist, dass das Visier sich mit einer Hand nicht nach oben schieben lässt. Stattdessen braucht man schon beide Hände um das dünne Plastik nach oben zu befördern. Bei Regenrennen oder Hitze, zu erwartendem Beschlagen der Scheibe und Nötigmachen leichten Hochschiebens, ein unangenehmer Fakt.
      … Geldsorgen. Der Preis von 400 Euro ist durchaus eine Hausnummer.
      Image Fazit
      Der nächste Wettkampf kann mit dem SPEEDtime kommen. Wir sind gerüstet! Im reinen Zeitfahren findet sich das markante Modell als unser Favorit wieder. Im Triathlonrennen bekommt er zwar kleine Abstriche im Bezug auf seine Wechsel-Tauglichkeit, in Sachen Komfort ist der Aerohelm jedoch tatsächlich vom anderen Stern. Subjektiv leicht, angenehm, komfortabel.
      Preis: 400 Euro
      Größen: 55-61 cm (Uni)
      Fotos: triathlon.de





    • TriMax hebdo (FR) 11/2014
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      TriMax hebdo (FR) 11/2014

    • Bikeboard.at 6/2013
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      Bikeboard.at 6/2013

      Zugegeben, nach einem "No. Never ever!" reichte dann doch eine Sekunde des Mutes und schon bei der ersten Anprobe war klar, dass mein bisheriger Aerohelm mehr als stark gefährdet ist, in Pension geschickt zu werden. Für den Einsatz in der rauen Welt der Wechselzone etwas zu fragil, ist er dafür bei Zeitfahren meine neue und erste Wahl. Perfekt von der Umgebung abgeschottet ist man bereit für die konzentrierten Momente eines Einzelzeitfahrens, frei nach "fragments of time" von Daft Punk. Für mich hat mit dem Casco Speedtime definitiv eine neue Kopfbedeckungsära begonnen und ich zähle ihn zu meinen Top 3 Equipment Upgrades von 2013.

    • Sportalpen.com 5/2013
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      Sportalpen.com 5/2013

      Sportalpen Athlet Emanuel Reifetshammer hat sich den Zeitfahrhelm von Casco genauer angesehen. In drei Rennen und bei verschiedenen Wetterbedingungen stand der Speedtime am Prüfstand.
      Zeitfahrhelm als Blickfänger
      Emanuel hat den Zeitfahrhelm in drei Rennen intensiv getestet.
      Zuerst zum Äußeren: Der Zeitfahrhelm von Casco sieht unglaublich spacig aus! Das riesige Visier und die unkonventionelle Form sind ein echter Blickfang auf der Radstrecke. Doch richtig ausgefallen wird es eigentlich erst, wenn man dem Zeitfahrhelm unter die „Haube“ schaut. Die aerodynamische Konstruktion mit den patentierten Luftleitlinien sorgt nämlich für eine Besonderheit: Egal in welcher Position man sich mit seinem Kopf befindet, die Luftabrisskanten sorgen immer für die bestmögliche Aerodynamik. Damit ist der Zeitfahrhelm vor allem im Zielsprint unglaublich wertvoll.
      Kühlen Kopf bewahren
      Der zweite große Vorteil des Zeitfahrhelms liegt im Wärmetransport. Dank eines integrierten Netzes liegt der Kopf des Helmträgers nicht direkt an der Helminnenseite auf, sondern hat nur durch dieses Kontakt zum Helm. Das Resultat ist eine hervorragende Passform, die dem Träger den sprichwörtlichen „kühlen Kopf“ tatsächlich bewahren lässt. Für ein Extra an Frischluft sorgt eine abnehmbare Abdeckung vorne am Helm, welche die Luft in einem Strom um den Kopf herumleitet und am Heck wieder „entlässt“.
      Zudem wiegt der Helm gerade mal 320 Gramm. Der Tragekomfort dieses Zeitfahrhelms ist dadurch auch bei Langstreckenrennen unvergleichlich gut. Beim Sprint Triathlon in Braunau erwies mir der Helm ebenfalls gute Dienste.
      Zeitfahrhelm im Extrem-Einsatz
      Das Visier und der Lufttransport des Zeitfahrhelms sind einzigartig.
      Das riesige Visier des Casco Speedtime geht bis zu den Ohren zurück und bietet ein enormes Blickfeld – egal in welcher Position man sich befindet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Verschlusssystem des Zeitfahrhelms. Vor der ersten Verwendung sollte man deshalb das schnelle Anlegen ein- oder zweimal üben. Weniger Erfolgreich war der Einsatz des Speedtime bei meinem „Regentriathlon“ in Linz. Durch die Temperaturunterschiede von Wasser (20 Grad) und Außentemperatur (11 Grad) beschlug das Visier beim Radfahren schon kurz nach dem Aufsetzen.
      In diesem Fall hilft nur das Helmband weiter zu öffnen und den Zeitfahrhelm etwas nach oben zu schieben. (Anmerkung CASCO: In einer solchen Extremsituation hilft Anti-Fog-Spray Wunder. Einfach das Spray auf die Visier-Innenseite aufbringen und die Sicht ist klar)
      Fazit: Der Zeitfahrhelm von Casco eignet sich sowohl bei Rennrad- als auch Triathlon Bewerben. Er sitzt perfekt und transportiert die Wärme vorbildlich ab. Lediglich bei kalten Temperaturen wird das Riesenvisier manchmal zum Handicap

    • Bikemag 2013
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      Bikemag 2013

      CASCO SPEEDtime Test: Was macht einem professionellen Zeitfahren-Helm zu einem echten Gewinner?
      Schaut man sich die Helme an, die vom Hauptfeld der Tour de France getragen werden, sind die Unterschiede zwischen Zeitfahrhelmen und „normalen“ Helmen mit aerodynamischen Eigenschaften immer kleiner. Sprinter verwenden selbst bei Sprints im Feld konische Helme, während wir gleichzeitig zunehmend kugelförmige Helme beim Zeitfahren sehen, im Gegensatz zu Früher, als beim Zeitfahren nur kegelförmige, aerodynamische Helme getragen wurden. Der kurze SPEEDtime Helm von CASCO, den wir bei den ungarischen Zeitfahr-Meisterschaft getestet haben, steht für den neuesten Trend. Die vielen winzigen Details eines solchen Zubehörs machen eine derartige Investition lohnenswert für einen Profi, bei dem jede Sekunde über Sieg und Niederlage entscheiden kann - ein nahezu perfekter Zeitfahren-Helm, trotz seines heftigen Preises.

      Ich will an dieser Stelle nicht diverse Zeitfahr-Spezialausrüstung detailliert analysieren, um herauszufinden, wie viele Sekunden sie sparen können. Jedoch möchte ich ganz generell sagen, dass ich glaube, dass aus aerodynamischer Warte, ein Helm in den meisten Rennen ein entscheidenderer Faktor bei der Materialwahl ist als der Fahrrad-Rahmen...

      Dies muss man im Vergleich sehen. Lassen Sie mich Ihnen ein einfaches Beispiel geben: betrachtet man die Front-Oberfläche eines Fahrers, der einem traditionellen Helm mit zahlreichen Öffnungen und eine klassische Radfahr-Brille trägt, (ganz zu Schweigen, ohne Brille)... durchbricht der Helm und das Gesicht des Fahrers die entgegenkommende Luft (und das mit einer deutlich größeren Fläche als ein Fahrradrahmen) und sorgt damit für viele unregelmäßige und damit bremsende Verwirbelungen. Im Vergleich dazu funktioniert ein durchschnittlich guter Zeitfahrhelm ähnlich wie die Front eines Flugzeugs. Nun vergleichen wir das einmal mit einem Fahrradrahmen: Wenn man mal außer Acht lässt, dass man sich offenkundig einen fürs Zeitfahren optimierten Rahmen mit aufs Zeitfahren ausgelegter Geometrie zulegen sollte, ist der Fakt, dass die Luft auf ein flaches Rohr-Profil anstelle eines normalen dünnen Rohr-Querschnitts – mit einer durchaus günstigen Aerodynamik– trifft, im Hinblick auf den Gesamt-Luftwiderstand nicht annähernd so wichtig, wie der Unterschied zwischen einem traditionellen Helm und einem Zeitfahren-Helm.

      Dies bedeutet: Wenn ich mich für ein Zeitfahrrennen oder einen Triathlon vorbereiten müsste, wäre ein aerodynamischer Rahmen das letzte, wofür ich viel Geld aufbringen würde, mal abgesehen von der Tatsache, dass ein Rahmen natürlich auch entscheidende Sekunden liefern kann. Jedenfalls bringt der Helm mehr, genauso wie aerodynamische Laufräder (vor allem ein hinteres Scheibenrad bei günstigen Windbedingungen). Der größte Vorteil überhaupt bringt aber die Körperhaltung auf dem Rad, da sie den größten Einfluss auf die Größe der im Wind stehenden Fläche hat und damit auch den Luftwiderstand am meisten reduziert, wobei die Beinarbeit nicht wesentlich durch die Einnahme einer unbequemen Körperhaltung beeinträchtigt werden darf.

      Natürlich werden wir in diesem Helm-Test keinen detaillierten Bericht zur Senkung Ihrer Position auf dem Rad geben, aber ich muss unbedingt erwähnen, dass die charakteristische Form des CASCO SPEEDtime den Fahrer mehr Freiheit einräumt, die eigene Körperhaltung zu variieren. Um ehrlich zu sein, halte ich nicht viel von Windkanaltests, die vermeintlich detailliert in den Hersteller-Katalogen beweisen, dass ein Produkt in irgendeiner Hinsicht das Beste ist. Allerdings ist es in diesem Fall logisch und der Test liefert den Beweis. Der CASCO SPEEDtime übertrifft aus folgenden Gründen konische Helme:

      Konischer Helme sind natürlich sehr effizient, allerdings nur in einer Position. Große Helmhersteller und die international besten Rennfahrer arbeiten sehr eng zusammen, sodass die Helme praktisch maßgeschneidert für den Träger sind und die Körperhaltung des Fahrers perfekt im Windkanal auf einen bestimmten Helm angepasst ist. Ein konischer Helm bietet die besten Ergebnisse, wenn er sehr eng auf dem Rücken des Athleten aufsitzt. Das ist die Position, in dem er wirklich zielführend eingesetzt ist. Doch sobald der Fahrer seine Körperposition ändert, indem er beispielsweise etwas mit dem Kopf nickt, hebt sich hinten die Spitze vom konischen Ende und die Helm-Form wirkt sich sofort kontraproduktiv aus.

      Ich will nicht gemein sein, aber die Foto-Galerien einiger ungarischer Amateur Zeitfahr-Veranstaltungen sind einen Blick wert. Man sieht jede Menge falscher Kopf-Positionen und dazu fungiert die Spitze des Helms quasi als eine vertikale Flosse... Früher gab es einige Modelle, die mit einer Oberflächenstruktur ausgestattet waren, sodass ein Pfeifen den Fahrer warnte: "Hey Mann, halt den Kopf richtig!" Dieses Problem wurde dank der Helmform des CASCO SPEEDtime behoben; Ich kann zwischen zwei "erprobten und bewährten" Positionen beim Zeitfahren hin und her wechseln. Meine Grund-Körperhaltung war, meinen Kopf so weit wie möglich vor meine Schultern zu halten, die Augen nach vorne gerichtet. In dieser Position können Sie alles perfekt sehen, aber die Nackenmuskulatur wird irgendwann müde. Die andere Körperhaltung, die ich auf langen, geraden Strecken angewendet habe, war, meinen Kopf fast auf den Zeitfahren-Lenker abzusenken. Das ist eine sehr aerodynamische Position (und dient zur Lockerung des Halses), aber der Nachteil ist, dass das Sichtfeld eingeschränkt ist...

      Bei einem traditionellen Helm sehe ich in der zweiten Position nichts außer den Asphalt vor dem Rad, aber der CASCO SPEEDtime funktioniert für einen sehr breiten Bereich. Ich konnte sogar mit dem abgesenkten Kopf nach vorne blicken und es begrenzten eher meine Augenbrauen als der Helm mein Sichtfeld. Dank der Helm-Form war die Aerodynamik in beiden Fällen optimal. Aber das gilt nicht nur für diese beiden Positionen; der Helm wurde so entwickelt, dass er jedem mit seiner ganz individuellen Kopfhaltung passt und gar ideal für Triathleten ist.

      Da die ungarischen Zeitfahr-Meisterschaften in diesem Jahr bei einer glühenden Temperatur von 37 Grad stattfanden, war es wichtig, dass der CASCO SPEEDtime auch unter solchen heißen Bedingungen einen guten Dienst leistet. Ehrlich gesagt, machte ich mir Sorgen, dass der Helm beschlagen könnte und wie der Helm auf übermäßiges Schwitzen reagieren würde. Ich bin sicher, andere bewährte Gläser beschlagen. Während der Testphase und Vorbereitung im Vorfeld konnte ich in dieser Hinsicht keine Rennbedingungen simulieren; Konstant beschlagene Scheiben sieht man normalerweise nur während Rennen. Aber: Das große Visier hat den Test perfekt bestanden, und ich hatte nicht einmal den optional einsetzbaren vorderen Abzug geöffnet.

      Es ist erstaunlich, dass ich nicht mehr schwitzte, als bei einem Helm mit vielen großen Lüftungsöffnungen - ich verstehe nicht wirklich warum. Die "Netz-Lösung " wie sie auch für einige Rucksäcke zum Einsatz kommt und im Falle des SPEEDtime dafür sorgt, den Kopf auf Abstand von der inneren Oberfläche des Helmes zu halten, kann verantwortlich hierfür sein. Wie ich oben bereits schrieb, ist es sinnlos, zu erwähnen, dass der SPEEDtime teuer ist (weil er es tatsächlich ist), aber diese winzigen Details, die den Helm auf ein professionelles Niveau heben, könnten ihr Geld Wert sein, wenn sich der Preisunterschied auf die Rennleistung auswirkt... Es ist vielleicht relevant für Triathleten, dass die trapezförmige Front-Öffnungen auch 180 km Zeitfahren komfortabel machen, insofern man 180-km Zeitfahren als komfortabel ansehen kann.

      Meine einzige negative Erfahrung mit dem Visier war das gummibeschichtete Nase-Rücken-Teil. Ich konnte alles gut einstellen, sodass das Nasen-Rücken-Teil ganz nah war – und fast meine Nase berührte – aber es blieb nicht perfekt an seinem Platz. (In dem Moment als ich es abnahm, gab es überhaupt kein Problem mehr.) Das Visier ist ein bisschen schwer einzustellen, man braucht beide Hände um es hochzuschieben, aber normalerweise vermeidet man das ja während des Rennens. Mein Mittelfinger passte unter das Visier, um meine Nase schnäuzen zu können, aber ich musste das nicht oft tun, da ich persönlich während eines Zeitfahrrennens meine Nase ohne Hände schnäuze, um sie am Aerolenker zu lassen.

      Ansonsten ist der SPEEDtime mit den neuesten, patentierten Technologien aus dem Hause CASCO ausgestattet. So ist das Einstell-System hervorragend; es kann nicht nur in der Höhe so eingestellt werden, dass der Helm an der gewünschten Stelle auf unserer Stirn sitzt, sondern kann auch entsprechend der Kopfgröße abgestimmt und angepasst werden, ohne dass man durch das vom Drehrad veränderbare Kopfband seitlich eingequetscht werden würde. Auch das CASCO-Loc-Verschlusssystem ist einzigartig; Es schließt sicher und das Öffnen ist überraschend einfach. Ähnlich wie bei anderen CASCO-Modellen, ist der SPEEDtime auch mit MyStyle Streifen ausgestattet, die separat in verschiedenen Farben erhältlich sind. So kann man beispielsweise seinen Helm in kürzester Zeit in Nationalfarben ausrüsten. Die Streifen dienen gleichzeitig auch als Reflektoren. Hier muss auch erwähnt werden, dass CASCO auch einen weniger professionellem Zeitfahrhelm, den SPEEDairo, anbietet. Er ist für Triathlon-Wettbewerbe geeignet und universeller einsetzbar. Ohne Visier unterscheidet er sich kaum von traditionellen Helmen, außer seinem hervorragend geringen Luftwiderstand.

      Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich extrem zufrieden mit dem CASCO SPEEDtime war. Der fantastisch niedrige Luftwiderstand muss zu meiner Leistung an der Meisterschaft beigetragen haben, da mir kein Fehler unterlaufen ist, der meine Konzentration gestört hätte und es hat sich auch erwiesen, dass er perfekt anpassbar ist. Der Helm erfüllt alle Anforderungen, die man von professionellem Material erwarten kann.